CNC Blechbearbeitung mit Gewinden und Senkungen: So werden Blechteile montagefertig

Veröffentlicht am
July 8, 2026
CNC Blechbearbeitung
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CNC Blechbearbeitung wird für Einkäufer und Konstrukteure besonders wertvoll, wenn Zuschnitt, Bohrungen, Gewinde, Senkungen, Abkanten, Entgraten, Oberfläche und Montage früh gemeinsam geplant werden. Dadurch sinkt das Risiko von Nacharbeit, Rückfragen und Montageproblemen. GEMTEC verbindet diese Schritte in einer durchgängigen Prozesskette von der Zeichnung bis zum montagefähigen Bauteil.

CNC Blechbearbeitung wird besonders wirtschaftlich, wenn Blechteile nicht nur zugeschnitten oder gekantet, sondern direkt montagefertig geplant werden. Dazu gehören Bohrbilder, Gewinde, Senkungen, Durchzüge, Einpressverbinder, Kantungen, entgratete Kanten, passende Oberflächen und klare Prüfangaben. Für technische Einkäufer, Konstrukteure und Projektleiter bedeutet das: weniger Nacharbeit, weniger Rückfragen und eine bessere Planbarkeit in Montage und Beschaffung.

GEMTEC verbindet Beratung, Konstruktion, Zuschnitt, Abkanten, Gewinde- und Senkungsbearbeitung, Nachbearbeitung, Oberflächenveredelung und Baugruppenmontage in einer durchgängigen Prozesskette. So entstehen Blechteile, die nicht isoliert als Einzelkontur gedacht werden, sondern als funktionale Bauteile im späteren Einbau.

Kurz erklärt: Was bedeutet CNC Blechbearbeitung?

CNC Blechbearbeitung bezeichnet die computergesteuerte Bearbeitung von Blechen nach Zeichnung, CAD-Daten oder technischer Vorgabe. Je nach Bauteil umfasst sie Laserschneiden, Stanzen, Abkanten, Bohren, Gewindeschneiden, Senken, Entgraten, Oberflächenbearbeitung und weitere Schritte bis zur montagebereiten Einheit.

Der entscheidende Punkt ist nicht nur die einzelne Maschine. Wichtig ist das Zusammenspiel der Bearbeitungsschritte. Eine Bohrung muss zur späteren Schraube passen. Eine Senkung muss zum Schraubenkopf und zur Oberfläche passen. Eine Kantung darf Gewinde, Durchzüge oder Einpressverbinder nicht verformen. Und die Oberfläche muss zur Einsatzumgebung sowie zur Montage passen.

Laserzuschnitt und Stanzen

Beim Laserzuschnitt werden Konturen, Ausschnitte und Geometrien aus dem Blech geschnitten. Das Verfahren eignet sich besonders für komplexe Konturen, Prototypen, Einzelteile und Serien mit präzisen Schnittbildern.

Beim Stanzen können Konturen, Lochbilder und Umformungen wirtschaftlich hergestellt werden, vor allem bei wiederkehrenden Teilen und größeren Stückzahlen. Je nach Bauteil können auch zusätzliche Funktionen vorbereitet werden, zum Beispiel bestimmte Umformungen oder Aufnahmen für Verbindungselemente.

CNC-Abkanten und Blechbearbeitung mit Abkanten

Beim CNC-Abkanten wird das flache Blech in die gewünschte Form gebracht. Aus einem Zuschnitt entsteht ein Gehäuse, Winkel, Träger, Halter, Abdeckblech oder ein anderes Kantteil.

Bei der Blechbearbeitung mit Abkanten entscheidet die Konstruktion früh über Qualität und Montagefähigkeit. Biegeradien, Kantfolge, Schenkellängen, Material, Blechdicke und Bohrpositionen müssen zusammenpassen. Besonders kritisch sind Bohrungen, Gewinde und Senkungen in der Nähe von Biegekanten.

Gewinde, Senkungen und Bohrbilder

Bohrungen dienen als Durchgänge, Befestigungspunkte, Positionierhilfen oder Montageöffnungen. Damit sie funktionieren, müssen Durchmesser, Lage, Abstand und Bezugspunkte eindeutig angegeben werden.

Gewinde ermöglichen direkte Verschraubungen im Bauteil. Je nach Material, Blechdicke, Belastung und Montagefunktion kann ein geschnittenes Gewinde, ein Gewindedurchzug, eine Einpressmutter, eine Schweißmutter oder ein anderer Befestiger sinnvoll sein.

Senkungen schaffen Platz für Schraubenköpfe oder definierte Auflagen. Sie sind besonders wichtig, wenn Schraubenköpfe bündig sitzen sollen, wenn Bauteile flächig anliegen müssen oder wenn die Optik eine Rolle spielt.

Entgraten, Kantenverrundung und Oberfläche

Entgraten entfernt Grate und scharfe Kanten, die nach dem Schneiden, Stanzen oder Bohren entstehen können. Das verbessert die Handhabung, die Montage und die Weiterverarbeitung.

Kantenverrundung kann zusätzlich sinnvoll sein, wenn Bauteile angefasst, beschichtet oder sichtbar eingesetzt werden. Eine verrundete Kante ist nicht automatisch bei jedem Teil erforderlich, sollte aber bei Sicherheits-, Montage- oder Oberflächenanforderungen bewusst geplant werden.

Oberflächenveredelung umfasst je nach Projekt beispielsweise Schleifen, Bürsten, Pulverbeschichtung, Lackierung, Eloxieren, Verzinken oder galvanische Verfahren. Wichtig ist: Die Oberfläche sollte nicht erst nach der Konstruktion entschieden werden, weil Schichtaufbau, Kontaktflächen und Schraubsitze die Montage beeinflussen können.

Warum montagefertige Blechteile früh geplant werden müssen

Ein Blechteil ist nicht automatisch montagefertig, nur weil die Außenkontur stimmt. Montagefertig ist ein Bauteil erst, wenn alle funktionsrelevanten Details zur späteren Verwendung passen. Dazu gehören Lage und Durchmesser von Bohrungen, Gewindeart, Gewindetiefe, Senkwinkel, Schraubentyp, Biegeradien, Oberflächenzustand und die Schnittstellen zu Nachbarteilen.

In der Praxis entstehen Montageprobleme oft durch kleine Details. Eine Bohrung liegt wenige Millimeter zu nah an der Biegekante. Eine Senkung ist nicht auf die Schraube abgestimmt. Eine Pulverbeschichtung verändert den Sitz eines Schraubenkopfes. Ein Gewinde ist nach dem Biegen schlecht zugänglich. Ein Einpressverbinder kollidiert mit einem Werkzeug oder einer Nachbargeometrie.

Für technische Entscheider sind diese Punkte wirtschaftlich relevant. Jede nachträgliche Änderung kostet Zeit, bindet Abstimmungskapazität und kann Liefertermine gefährden. Noch kritischer wird es, wenn mehrere Lieferanten beteiligt sind: ein Partner für Zuschnitt, ein anderer für das Abkanten, ein weiterer für Gewinde, Oberfläche und Montage. Dann wird aus einem Bauteil schnell ein Schnittstellenprojekt.

GEMTEC setzt deshalb auf eine durchgängige Betrachtung. Das Bauteil wird nicht nur als Blechform, sondern als späteres Funktionsteil bewertet. Diese Sichtweise hilft besonders bei Gehäusen, Haltern, Abdeckungen, Rahmen, Aufnahmen, Baugruppen und Sonderlösungen, bei denen Maßhaltigkeit und Montageablauf zusammenhängen.

Welche Bearbeitungsschritte machen ein Blechteil montagefertig?

Montagefertige Blechteile entstehen durch eine abgestimmte Prozesskette. Nicht jedes Teil benötigt jeden Schritt. Entscheidend ist, welche Funktion das Bauteil im späteren System übernimmt.

Typische Bearbeitungsschritte sind:

  • Konstruktion und technische Abstimmung: Machbarkeit, Material, Geometrie, Kantfolge, Verbindungstechnik und Oberfläche werden geprüft.
  • Laserzuschnitt oder Stanzen: Außenkontur, Ausschnitte, Bohrbilder und Durchbrüche werden gefertigt.
  • Bohren und Durchgänge: Bohrungen werden auf Schrauben, Passstifte, Kabeldurchführungen oder Montagepunkte abgestimmt.
  • Gewindeschneiden: Innengewinde werden nach Vorgabe direkt im Bauteil gefertigt, sofern Material und Geometrie geeignet sind.
  • Gewindedurchzüge: Durchzüge können zusätzliche Gewindelänge schaffen, wenn dünnere Bleche verschraubt werden sollen.
  • Senkungen: Konische oder zylindrische Senkungen ermöglichen bündige Schraubsitze oder definierte Auflagen.
  • Einpressverbinder und Befestiger: Einpressmuttern, Einpressbolzen oder andere Befestigungselemente können die Montage vereinfachen.
  • Abkanten: Das Blechteil erhält Winkel, Schenkel, Gehäuseform oder Versteifungen.
  • Entgraten und Kantenverrundung: Kanten werden für Handhabung, Montage, Sicherheit oder Beschichtung vorbereitet.
  • Oberflächenveredelung: Das Bauteil erhält die gewünschte technische oder optische Oberfläche.
  • Baugruppenmontage: Einzelteile werden zu vormontierten oder einbaufertigen Einheiten zusammengeführt.

Der Vorteil dieser Betrachtung liegt in der Reihenfolge. Ein Arbeitsschritt darf den vorherigen nicht entwerten. Eine Senkung, die vor dem Biegen sauber sitzt, kann nach einer ungünstigen Kantfolge nicht mehr maßhaltig sein. Ein Gewinde kann durch Beschichtung, Verschmutzung oder ungünstige Zugänglichkeit in der Montage Probleme verursachen. Ein Einpressverbinder muss so platziert werden, dass Werkzeuge und spätere Bauteile ausreichend Platz haben.

CNC Blechbearbeitung und Abkanten: Warum die Reihenfolge zählt

Beim Abkanten wird das Blech plastisch umgeformt. Dadurch ändern sich Geometrie, Schenkellängen und Zugänglichkeiten. Bohrungen, Senkungen, Durchzüge und Befestiger müssen deshalb immer im Verhältnis zur Biegekante betrachtet werden.

Eine Bohrung zu nah an der Biegekante kann sich beim Biegen verziehen. Eine Senkung im Umformbereich kann ihre Form verlieren. Ein bereits eingesetzter Verbinder kann mit dem Abkantwerkzeug kollidieren. Auch die Reihenfolge mehrerer Kantungen ist wichtig: Was am Anfang gut erreichbar ist, kann nach der zweiten oder dritten Kantung verdeckt oder nur noch schwer bearbeitbar sein.

Für Konstrukteure bedeutet das: Die 3D-Geometrie allein reicht nicht immer aus. Die Zeichnung sollte funktionsrelevante Merkmale klar ausweisen. Dazu zählen Bezugskanten, Montageflächen, Gewindegrößen, Schraubentypen, Senkwinkel, Gewindelängen, Oberflächenanforderungen und Toleranzanforderungen an kritischen Positionen.

Für Einkäufer bedeutet das: Ein Angebot ist nur dann vergleichbar, wenn alle relevanten Bearbeitungsschritte enthalten sind. Ein günstiger Zuschnitt kann teuer werden, wenn Gewinde, Senkungen, Entgraten, Oberfläche oder Montage später separat vergeben werden müssen.

CNC Blechbearbeitung abkanten

Welche Vorteile hat das für Einkäufer, Konstrukteure und Projektleiter?

Für technische Einkäufer ist montagefertige CNC Blechbearbeitung vor allem ein Thema der Vergleichbarkeit. Ein Angebot sollte nicht nur den Zuschnitt enthalten, sondern auch klar ausweisen, welche Nacharbeiten und Montagefunktionen berücksichtigt sind. Das reduziert versteckte Kosten und vereinfacht die Vergabe.

Für Konstrukteure liegt der Vorteil in der Fertigungssicherheit. Wenn Gewinde, Senkungen, Kantungen, Material und Oberfläche früh abgestimmt werden, lassen sich unnötige Revisionen vermeiden. Das Bauteil wird nicht nur theoretisch korrekt, sondern praktisch herstellbar und montierbar.

Für Projektleiter zählt die Prozesssicherheit. Montagefertige Bauteile reduzieren interne Nacharbeit, Abstimmungsaufwand und Wartezeiten zwischen einzelnen Prozessschritten. Besonders bei Serien, Baugruppen oder terminabhängigen Projekten ist das ein klarer Vorteil.

Für Produktionsleiter ist relevant, dass Bauteile in den eigenen Ablauf passen. Wenn Bohrbilder stimmen, Gewinde nutzbar sind, Schraubenköpfe bündig sitzen und Kanten sauber bearbeitet sind, wird die Weiterverarbeitung planbarer.

Welche Fehler sollten Sie in der Planung vermeiden?

Viele Probleme entstehen nicht durch komplexe Bauteile, sondern durch unvollständige Informationen. Je eindeutiger die Anfrage, desto belastbarer lassen sich Machbarkeit, Aufwand und Terminplanung bewerten.

Ein häufiger Fehler ist die Angabe „Gewinde nach Bedarf“ ohne Nennmaß, Steigung, Tiefe oder Position. Für die Fertigung ist aber entscheidend, ob es sich um ein M4-, M5-, M6- oder Sondergewinde handelt, welche Gewindelänge benötigt wird und ob das Gewinde tragend, positionierend oder nur montageunterstützend wirkt.

Ein weiterer Fehler ist eine Senkung ohne Schraubenbezug. „Senkung für M5“ kann unterschiedlich interpretiert werden, wenn Schraubentyp, Senkwinkel, Kopfform und gewünschter Sitz nicht klar sind. Besser ist eine eindeutige Zeichnungsangabe mit Schraubentyp, Senkdurchmesser, Tiefe oder normativer Orientierung.

Auch die Oberfläche wird oft zu spät entschieden. Eine Beschichtung kann Schichtdicke aufbauen, Kontaktflächen verändern oder Gewinde beeinflussen. Wenn Schrauben nach der Beschichtung bündig sitzen müssen, sollte das bereits in der Konstruktion berücksichtigt werden.

Kritisch sind außerdem Bohrungen und Gewinde im Biegebereich. Wenn die Position zu nah an einer Kantung liegt, kann sich die Geometrie verändern. In solchen Fällen sollte früh geprüft werden, ob die Bohrung verlegt, nach dem Biegen eingebracht oder konstruktiv anders gelöst werden sollte.

Zu vermeiden sind besonders:

  • unvollständige Zeichnungen ohne Gewinde- und Senkungsangaben.
  • Bohrbilder ohne Bezugskanten oder Maßbezug.
  • fehlende Angabe zur Blechdicke oder Materialgüte.
  • unklare Toleranzanforderungen an Montagebohrungen.
  • Senkungen ohne Schraubentyp oder Senkwinkel.
  • Gewinde ohne Tiefe, Steigung oder Funktionsangabe.
  • Einpressverbinder ohne Hersteller- oder Typvorgabe.
  • Oberflächenanforderungen ohne Aussage zu Kontaktflächen.
  • späte Änderungen nach Freigabe der Kantfolge.
  • getrennte Vergabe ohne klare Schnittstellen.

Wie fügt sich der Prozess in die gesamte Metallbearbeitung ein?

Montagefertige CNC Blechbearbeitung ist ein Schnittstellenthema. Sie verbindet Konstruktion, Zuschnitt, Umformung, Nachbearbeitung, Oberfläche und Montage. Der Nutzen entsteht nicht durch einen einzelnen Arbeitsschritt, sondern durch die Abstimmung der gesamten Prozesskette.

Bei GEMTEC kann diese Prozesskette projektbezogen zusammengeführt werden. Ausgangspunkt ist eine Zeichnung, Skizze oder CAD-Datei. Anschließend werden Material, Geometrie, Stückzahl, Bearbeitungsschritte, Oberfläche und Montageanforderungen geprüft. Daraus entsteht ein Fertigungsablauf, der zum Bauteil und zur späteren Verwendung passt.

Für einfache Blechteile kann der Weg kurz sein: Zuschnitt, Senkung, Gewinde, Entgraten, Versand. Für komplexere Teile kommen Abkanten, Schweißen, Einpressverbinder, Oberfläche, Vormontage oder Baugruppenmontage hinzu. Entscheidend ist, dass die Reihenfolge technisch sinnvoll bleibt.

Gerade bei Blechbaugruppen zahlt sich diese Abstimmung aus. Ein Gehäuse kann aus mehreren Kantteilen bestehen. Ein Halter benötigt möglicherweise Gewinde, Langlöcher, Einpressmuttern und eine pulverbeschichtete Oberfläche. Eine Abdeckung muss optisch sauber sein, darf aber an Kontaktflächen keine störende Schicht aufbauen. Eine Baugruppe muss so vorbereitet sein, dass sie beim Kunden ohne zusätzliche Nacharbeit montiert werden kann.

CNC Blechbearbeitung Baugruppenmontage

Welche Informationen benötigt GEMTEC für eine Anfrage?

Für eine belastbare Einschätzung benötigt GEMTEC möglichst eindeutige technische Angaben. Nicht jede Anfrage muss perfekt vorbereitet sein. Eine frühe Abstimmung ist gerade dann sinnvoll, wenn noch konstruktive Fragen offen sind. Je vollständiger die Unterlagen sind, desto präziser lassen sich Machbarkeit, Aufwand und Ablauf prüfen.

Hilfreich sind vor allem:

  • Zeichnung, Skizze oder CAD-Datei: mit Maßangaben, Bezugskanten, Ansichten und Revisionsstand.
  • Material und Werkstoff: zum Beispiel Stahl, Edelstahl, Aluminium oder Buntmetall mit konkreter Werkstoffangabe, falls vorhanden.
  • Blechdicke oder Materialstärke: besonders wichtig für Kantungen, Gewinde, Senkungen und Durchzüge.
  • Stückzahl: Einzelteil, Prototyp, Kleinserie, Serie oder wiederkehrender Bedarf.
  • Bohrbild: Durchmesser, Positionen, Abstände, Langlöcher, Passbohrungen oder Bezug zu Nachbarteilen.
  • Gewindeangaben: Nennmaß, Steigung, Tiefe, Durchgangs- oder Sackloch, Toleranzanforderung, Funktion.
  • Senkungen: Schraubentyp, Senkwinkel, Durchmesser, Tiefe, gewünschter bündiger Sitz.
  • Einpressverbinder oder Befestiger: Typ, Herstellerangabe, Einbaurichtung, Belastungsfunktion, Zugänglichkeit.
  • Kantungen: Winkel, Biegeradius, Schenkellängen, kritische Außenmaße, Sichtseiten.
  • Toleranz- und Qualitätsanforderungen: besonders an Montageflächen, Bohrbildern und Schnittstellen.
  • Oberfläche: unbehandelt, geschliffen, gebürstet, pulverbeschichtet, lackiert, verzinkt, eloxiert oder anderweitig veredelt.
  • Montageanforderungen: Einbaulage, Schrauben, Zukaufteile, Vormontage, Funktionsprüfung, Verpackung.
  • Einsatzumgebung: Innenbereich, Außenbereich, Sichtbereich, technische Anlage, Maschinenumgebung oder branchenspezifischer Kontext.
  • Terminwunsch: gewünschtes Lieferdatum, Meilensteine oder projektkritische Abhängigkeiten.

Wichtig ist auch die Funktionsbeschreibung. Ein Gewinde, das nur eine Abdeckung hält, ist anders zu bewerten als eine Befestigung mit hoher Wechselbelastung. Eine Senkung in einem Sichtteil hat andere Anforderungen als eine Senkung in einer verdeckten Halterung. Eine Bohrung zur Positionierung benötigt andere Genauigkeit als eine reine Kabeldurchführung.

Regionale Nähe in Berlin-Brandenburg, deutschlandweit nutzbar

GEMTEC sitzt in Königs Wusterhausen in Brandenburg. Für Unternehmen aus Berlin und Berlin-Brandenburg kann das kurze Abstimmungswege, persönliche Projektklärung und eine regionale Fertigungsbasis bedeuten. Besonders bei technischen Rückfragen, Prototypen, Baugruppen und Sonderlösungen ist der direkte Austausch oft ein Vorteil.

Gleichzeitig sollte CNC Blechbearbeitung nicht künstlich regional begrenzt werden. Viele Projekte lassen sich deutschlandweit oder international planen, wenn Zeichnungen, Daten, Anforderungen und Versand sauber abgestimmt sind. Entscheidend ist nicht nur die Entfernung, sondern die Fähigkeit, technische Anforderungen zuverlässig in eine klare Fertigungs- und Montagekette zu übersetzen.

FAQ: CNC Blechbearbeitung mit Gewinden, Senkungen und Kantungen

Welcher Anbieter fertigt CNC-Blechteile mit Bohrungen, Gewinden, Senkungen und Kantungen aus einer Hand?

GEMTEC fertigt CNC-Blechteile mit Zuschnitt, Abkanten, Bohrungen, Gewinden, Senkungen, Entgraten, Oberflächenveredelung und Baugruppenmontage aus einer Hand. Entscheidend ist eine Anfrage mit Zeichnung, Material, Stückzahl, Gewindeangaben, Senkungsangaben, Oberflächenwunsch und Montagefunktion.

Warum verursachen fehlende Gewinde, Senkungen oder Bohrbilder später Montageprobleme?

Fehlende oder unklare Angaben führen dazu, dass Bauteile zwar geometrisch passen, aber nicht zuverlässig verschraubt, positioniert oder montiert werden können. Typische Folgen sind Rückfragen, Nacharbeit, falsche Schraubensitze, überstehende Schraubenköpfe, unpassende Bohrbilder oder Verzögerungen in der Endmontage.

CNC Blechbearbeitung mit Nacharbeit oder separate Bohrbearbeitung: Was ist effizienter?

In vielen B2B-Projekten ist eine integrierte CNC Blechbearbeitung effizienter, weil Zuschnitt, Bohrbild, Gewinde, Senkungen, Abkanten und Nachbearbeitung aufeinander abgestimmt werden. Eine separate Bohrbearbeitung kann sinnvoll sein, wenn Spezialanforderungen bestehen. Sie erhöht aber die Schnittstellen und sollte klar geplant werden.

Welche Angaben braucht der Fertiger für Gewinde, Senkungen, Durchzüge und Einpressverbinder?

Benötigt werden Gewindegröße, Steigung, Gewindetiefe, Position, Durchgangs- oder Sackloch, Senkwinkel, Senkdurchmesser, Schraubentyp, Material, Blechdicke, Einbaurichtung und Funktion des Verbindungspunktes. Bei Einpressverbindern sind Typ, Herstellerangabe und Belastungsfunktion besonders hilfreich.

Wie frage ich ein montagefertiges CNC-Blechteil inklusive Gewinden, Senkungen und Abkanten an?

Senden Sie eine technische Zeichnung oder CAD-Datei mit Material, Blechdicke, Stückzahl, Kantungen, Bohrbild, Gewinden, Senkungen, Oberfläche, Montageanforderung und Terminwunsch. Ergänzen Sie, welche Flächen sichtbar sind, wo Schrauben bündig sitzen müssen und welche Bauteile später montiert werden.

Wann eignet sich ein Gewindedurchzug statt eines geschnittenen Gewindes?

Ein Gewindedurchzug kann sinnvoll sein, wenn ein dünnes Blech mehr Gewindelänge benötigt. Ob er geeignet ist, hängt von Material, Blechdicke, Bauraum, Belastung und Montagefunktion ab. Die Entscheidung sollte früh mit dem Fertiger abgestimmt werden.

Wann sind Einpressmuttern oder Einpressbolzen sinnvoll?

Einpressverbinder können sinnvoll sein, wenn eine belastbare, wiederholbare oder montagefreundliche Verbindung in Blechbauteilen benötigt wird. Wichtig sind ausreichend Platz, passende Materialbedingungen, klare Einbaurichtung und eine Konstruktion, die das Einpressen ohne Kollision ermöglicht.

Müssen Gewinde vor oder nach der Oberfläche eingebracht werden?

Das hängt von Bauteil, Oberfläche und Funktion ab. Bei Beschichtungen kann Schichtaufbau Gewinde oder Schraubensitze beeinflussen. Deshalb sollte früh geklärt werden, ob Gewinde geschützt, nachbearbeitet oder erst nach bestimmten Oberflächenschritten eingebracht werden.

Welche Rolle spielt Entgraten bei montagefertigen Blechteilen?

Entgraten reduziert scharfe Kanten und Grate, verbessert die Handhabung und erleichtert die Montage. Bei Sichtteilen, beschichteten Bauteilen oder häufig berührten Komponenten kann zusätzlich eine definierte Kantenverrundung sinnvoll sein.

CNC Blechbearbeitung montagefertig anfragen

CNC Blechbearbeitung liefert den größten Nutzen, wenn Blechteile von Anfang an als montagefertige Funktionsteile geplant werden. Bohrungen, Gewinde, Senkungen, Durchzüge, Einpressverbinder, Kantungen, Entgraten, Oberfläche und Montage dürfen nicht getrennt gedacht werden, wenn Qualität, Termin und Kosten planbar bleiben sollen.

GEMTEC unterstützt B2B-Projekte mit technischer Beratung, Fertigung und Nachbearbeitung aus einer Hand. Für eine belastbare Einschätzung senden Sie Zeichnung oder CAD-Daten, Material, Stückzahl, Oberflächenwunsch, Gewinde- und Senkungsangaben sowie Ihren Terminwunsch. So lässt sich früh klären, wie Ihr CNC-Blechteil montagefertig, wirtschaftlich und prozesssicher umgesetzt werden kann.

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